4-Phasen-Modell

Der Weg zu erfolgreichen Zoll-Prozessen in Ihrem Unternehmen

 

Das 4-Phasen-Modell

Einführung

Wenn der deutsche oder europäische Beschaffungs- oder Absatzmarkt (betriebswirtschaftlich) nicht mehr reicht, sollte man vor Grenzen nicht „halt“ machen, sondern diese überwinden und in neue Länder expandieren. Dadurch können in Deutschland saisonale, politische und/ oder wirtschaftliche Schwankungen abgefedert oder sogar ausgeglichen werden.

Alle Waren, die Sie in einen Nicht-EU-Staat ausführen oder aus einem Nicht-EU-Staat einführen wollen, müssen Sie durch den deutschen Zoll abfertigen lassen. Das zugrundeliegende Zollgesetz ist der sog. „Unionszollkodex“, an dem sich seit dem 01.05.16 die Wirtschaftsbeteiligten und Zollbehörden aller (noch) 28 EU-Mitgliedstaaten mit erheblichen Vor- und Nachteilen in verschärfter Form halten müssen.

Die Zielgruppen sind Unternehmer/-innen und Existenzgründer/ -innen sowie Privatpersonen, die international tätig sind oder sein wollen, und dazu erste Basisinformationen benötigen oder Fachwissen aufbauen wollen.

Einstiegsphase

1. Phase

Überprüfung des aktuellen Ist-Zustandes Ihrer Zollangelegenheiten mit ausführlichem Analysebericht in den Zoll-Kernbereichen:

• Importabwicklung
• Exportabwicklung
• Präferenzerteilung
• Import-/ Exportkontrolle

Fachliche Schulungen in den genannten Bereichen von Mitarbeiter/-innen in Kleingruppen von max. drei Personen unter Nutzung der tagesaktuellen Website www.zoll.de

Umsetzungsphase

2. Phase

Stammdatenkontrolle und -pflege der vorhandenen und zukünftigen Außenhandelsdaten in Ihrem ERP-System, insbesondere

  • Nachvollziehbare und prüfungssichere Warentarifierungen und -beschreibungen des Materialstamms anhand des Zollportals „ezt-online“
  • Überprüfung der pflichtgemäßen Codierungen in Ihren Import- und/ oder Exportanmeldungen anhand des Zollportals „ezt-online“ und aktueller Zoll-Merkblätter

Beantragung und Einführung von prüfungssicheren Zollvereinfachungen:

  • Im Importbereich: Vereinfachung des sogenannten „Zugelassenen Empfängers“ zur beschleunigten Einfuhrabwicklung
  • Im Exportbereich: Vereinfachung durch das sog. „Verfahren der vereinfachten Zollanmeldung mit förmlicher Bewilligung“ (ehemals: Zugelassener Ausführer) ohne Beachtung von Zollamts-Öffnungszeiten bei der Exportabwicklung
  • Im Präferenzbereich: Vereinfachung durch das Verfahren des sog. „Ermächtigten Ausführers“ mit Ausarbeitung der notwendigen Arbeits- und Organisationsanweisung AuO – lästiges Einzelabstempeln bei der Zollbehörde von bisherigen EUR.-1-Vordrucken entfällt
  • Im Import- und/ oder Exportkontrollbereich: Vereinfachung durch Nutzung systemtechnischer Prüfsoftware und Erstellung einer prüfungssicheren Arbeits- und Organisationsanweisung AuO des einzurichtenden sog. „Internen Kontroll-Systems“ IKS
  • Größtmögliche aktuelle Zollvereinfachung als sog. „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“ AEO mit Zoll-Akzeptanz z. B. in den USA und China

Kontrollphase

3. Phase

  • Prüfungssicheres Monitoring bestehender und zukünftiger Zoll-Vereinfachungsverfahren und entsprechender Arbeits- und Organisationsanweisungen AuO
  • Simulation von Zollprüfungen in den zuvor benannten Kernbereichen aufgrund langjähriger Prüfungserfahrung und -begleitung

Begleitphase

4. Phase

  • Regelmäßige Zollschulungen (Up-date-Schulungen) im bewährten Kleingruppen-Niveau
  • Unterstützung und Begleitung bei Zoll-Betriebsprüfungen durch Vorbereitungsmaßnahmen aufgrund der Prüfungsanordnung
  • Interimsmanagement zur Überbrückung von Personal- und/ oder Zeitengpässen als
    • Zollbeauftragter
    • Exportkontrollbeauftragter - Präferenzverantwortlicher